INFORMATIONSTAGE
"CHANCEN UND ENTWICKLUNGEN IM HOLZBAU"

Zeit: Donnerstag, 16. Februar – Freitag, 17. Februar 2017
Ort: THEURL Holzindustrie, 9911 Thal – Wilfern 40

Der natürliche Werkstoff Holz steckt voller oft noch ungeahnter Möglichkeiten, die über den bisherigen Anwendungsbereich weit hinausgehen.
Gemeinsam mit Praktikern aus der Branche und Experten treten wir in den Dialog und möchten neue Strategien und Herausforderungen für holzverarbeitende Unternehmen beleuchten.

Die jährlich staffindende Veranstaltungsreihe Holzverbindet gibt auch einen Überblick über die Entwicklungen im Holzbau in verschiedenen europäischen Regionen. Im Jahr 2017 steht das Alpenland Schweiz im Zentrum.

Die Informationstage bieten einen willkommenen Anlass, neue Kontakte zu knüpfen und inspirierende Gespräche zu führen.

 

Programmvorschau:

 

Donnerstag, 16.02.2017 ab 13.00 Uhr


Vorträge von:
•    Dipl.-Ing. ETH Dir. Christoph Starck, Lignum Schweiz
•    Richard Jussel, Blumer-Lehmann AG
•    Dipl.-Ing. Reinhard Wiederkehr, Makiol Wiederkehr AG

Podiumsdiskussion zum Thema "Brandschutz im Holzbau"

Abendveranstaltung 
in der Theurl Holzindustrie GmbH

Freitag, 17.02.2017 ab 9.00 Uhr


Vorträge von:
•    Dipl.-Ing (FH) Berthold Kranz, best wood SCHNEIDER®
•    Mag. Dr. Karl Dobianer, MAS, Spezialist im Bereich Toxikologie von Baustoffen
•    Prof. Dr. René Schmidpeter, Innovationsvordenker

Koordination:
Wirtschaftskammer Tirol - Bezirksstelle Lienz, Theresa Tabernig
Tel. +43 (0)5 90 905 3510, Fax +43 (0)5 90 905 53510
info@holzverbindet.at · www.holzverbindet.at

Kosten:
Informationstage inkl. Abendveranstaltung, Tagungsband und Übernachtung € 135,– inkl. MwSt.
Informationstage inkl. Abendveranstaltung und Tagungsband € 85,– inkl. MwSt.

--> Einladung als PDF downloaden

--> Zur Online-Anmeldung

Diese Veranstaltung ist eine Kooperation im Rahmen der Leitbildinitiative „VORDENKEN für [OST]TIROL“.

Aktuell

Holz – gut und gesund! 16.1.2017

In unserem Alltag kommen wir tagtäglich direkt oder indirekt mit Holz in Berührung. Das beginnt beim Kochen, wenn die Speisen mit dem hölzernen Kochlöffel gerührt werden, und endet für viele von uns zur Schlafenszeit, wenn sie sich in einem Bett aus Zirbenholz zur Nachtruhe legen. Allein aus diesen beiden Beispielen, ließe sich eine Frage ableiten, wie gesund ist Holz? Seit Jahrhunderten und Jahrtausenden sind wir Menschen mit Holz und Wald in Berührung und haben uns wohlgefühlt. Also werden wir weiterhin Essstäbchen, Kleiderbügel, Parfüms mit Sandelholz verwenden, Eis am Stil essen, mit Bleistift schreiben und zeichnen, Bretter stapeln und in Holzhäusern wohnen. Da gibt es Studien, wie jene von Prof. Max Moser an der MedUni Graz, die aufzeigen, dass sich Testpersonen innerhalb von Holzräumen offensichtlich behaglicher fühlen als in Räumen in konventioneller Bauweise.

Jedoch halten sich in der breiten Öffentlichkeit seit Jahrzehnten kaum auszumerzende Gerüchte über die schlechte Verträglichkeit von Holz und Holzwerkstoffen für den menschlichen Organismus. Vor allem die Debatte um die Formaldehydemissionen von Holzprodukten. Vielleicht weil das beliebte Ikea-Regal „Billy“ vor 19 Jahren wegen zu hoher Formaldehyd-Werte in die Kritik geriet. Damals war der zulässige Höchstwert überschritten und ist längst bereinigt, also Schnee von gestern. Heute liegen viele dieser Leime in Bezug auf ihre Formaldehydabgabe um einen Faktor zehn bis 100 unter dem von der WHO vorgegebenem Safelevel. Es gibt sogar Leime, deren Emissionen kaum über jene von reinem Massivholz hinausgehen. Dabei produziert der Mensch selbst täglich Unmengen von Formaldehyd. Täte er das nicht, würde er tot umfallen. Bis zu 50 Gramm pro Tag. Die maximal zulässige Formaldehydkonzentration in Innenräumen bewegt sich hingegen im Mikrogrammbereich. Das ergibt sich aus der Chemie des Holzes, das unter normalen Einbaubedingungen praktisch nicht gesundheitsschädlich sein kann.

Selbst wenn Menschen einer extrem hohen Konzentration an Holzemissionen ausgesetzt werden – wie in einer skandinavischen Studie – so zeigte sich, dass ein Teil der Emissionen eingeatmet wurde, aber das meiste davon auch wieder ausgeatmet. Und jener Teil, der tatsächlich im Körper der Testpersonen verblieb, war innerhalb von fünf Minuten wieder abgebaut.

Und bevor wir uns noch weiter in die Chemie des Holzes, d.h. der Terpene und Terpenoide vertiefen und deren positive Auswirkung auf das menschliche Nervensystem oder die Atemwege herausstreichen, verweisen wir auf den Gastredner Dr. Karl Dobianer und seinen Vortrag über Holz: gut und gesund!
Am 17. Feber um 9.45 Uhr bei der Holzverbindet-Tagung.

Mag. Dr. Karl Dobianer, MAS, Spezialist im Bereich Toxikologie von Baustoffen

Zur Person

Karl Dobianer verkörpert in sich, könnte man meinen, das humboldtsche Bildungsideal bezogen auf die Naturwissenschaften. Zu diesem Schluss kommt man, wenn man sich seinen beruflichen Werdegang anschaut. Nach der Matura studiert Dobianer zunächst Biochemie, widmet sich also den chemischen Vorgängen in Lebewesen. Dann Doktoratstudium in Chemie an der Universität Wien. Und als Draufgabe einen Master in Toxikologie. Die „Science of Chemical Safety“ befasst sich mit den schädlichen Wirkungen chemischer Substanzen auf Mensch und Umwelt. Er absolvierte ein ‚Studien-Triumvirat‘ das wunderbar alles Wissen und Fragestellungen über die chemische Tauglichkeit von Holz und Holzwerkstoffen als Baustoffe in Wohnräumen in sich vereint. Mit seinem Technischen Büro für Chemie ist er in zahlreichen Studien involviert, wird zu Gutachtertätigkeite herangezogen sowie als Referent für Schulungen und diverse Veranstaltungen. Er selbst lebt in einem Holzhaus mit Holzheizung. Sein Motto lautet: Wo es geht, Holz verwenden!

Holzfaserstoffe – die Nummer Eins beim Dämmen 9.1.2017
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Behaglich wollen wir es haben, wir Mitteleuropäer, die etwa 90 Prozent des Jahres in geschlossenen Räumen verbringen. Viele Faktoren sind verantwortlich für unser Wohlbefinden. Die Gestaltung der „eigenen vier Wände“, die Lichtverhältnisse, aber vor allem das Raumklima. Bauphysiker sagen dazu: Die Lufttemperatur und die Temperatur der umgebenden Flächen bestimmen unser Empfinden von Behaglichkeit.

Hier kommt nun die Dämmung ins Spiel. Ihre wichtigste Aufgabe ist es, uns vor Kälte, Hitze und Lärm zu schützen. Zudem soll sie natürlich sein, am besten aus reinen Holzfasern ohne fremde Bindemittel. Das ist umweltfreundlich und kommt dem Klimaschutz zugute. Natürliches Dämmen ist im Aufwind.

Dämmstoffe aus Holzfasern sind Allrounder: Im Sommer nehmen sie die Wärme auf und speichern Feuchtigkeit, sorgen so für ein angenehmes Raumklima. Im Winter sparen sie Heizkosten ein. Laut einer Untersuchung des Braunschweiger Wilhelm-Klauditz-Instituts für Holzforschung funktionieren Holzfaserdämmplatten in fachgerecht montierten Fassadendämmsystemen mindestens 50 Jahre lang. Und dann? Dann können sie immer noch verheizt oder kompostiert werden.

Unzählig wie die bautechnischen Anforderungen sind die Varianten von Holzdämmstoffen. Eingesetzt als Unterdeckungen im Dach oder in Wärmeverbundsystemen bewähren sie sich wegen ihrer Robustheit und Stoßfestigkeit.

Und die Entwicklung geht weiter. Wohin sie führen wird, werden die TeilnehmerInnen der Holzverbindet-Tagung 2017 erfahren. Am zweiten Tag dreht sich nämlich zunächst alles um die Holzfaserdämmstoffe. Berthold Kranz erläutert in seinem Fachvortrag die Chancen des „Naturdämmstoffes Nummer Eins“ im Bauwesen.

Dipl.-Ing. (FH) Berthold Kranz,
best wood SCHNEIDER® GmbH

Zur Person

Nach erfolgreicher Ausbildung zum Zimmermann absolvierte Berthold Kranz ein vertiefendes Holzbaustudium an der Fachhochschule für Bauwesen in Biberach. Die Verknüpfung von Praxis und Theorie gelang Kranz zunächst in Planungsarbeiten im Bereich Holz-Pfosten Riegel Glasfassaden wie auch bei Großprojekten, Schulen, öffentlichen Gebäuden u.a. Ein besonderes Interesse galt dabei der Sicherheit, der Konstruktion einbruch- und beschusshemmender Holztüren- und Holzfensterelemente. Seit 2007 widmet Kranz sich im Holzwerk Schneider dann vor allem den Holzfaserdämmstoffen. Von der Planung und Begleitung interner Logistik- und Produktionsprozesse inklusive Brandschutzkonzepte, über Fragen der Zertifizierung und Zulassung von Holzfaserprodukten bis zu Marketingstrategien und Schulungen reicht sein Aufgabenbereich.

Schwerpunktthema: Brandschutz im Schweizer Holzbau 13.12.2016
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Quelle: Lignum-Dokumentation „Brandschutz im Holzbau“

Es brennt! Es brennt! freuen sich jene Menschen, die 2003 im thüringischen Ort Merkers aus sicherer Distanz die brennende Fassade eines Hauses beobachten. Zum Glück ist der viergeschossige Plattenbau nicht bewohnt. Die Feuerwehr greift nicht ein. Eine Übung im Dienste der Forschung mit internationaler Beteiligung aus der Schweiz, Österreich, Deutschland und Finnland. Unter den Experten ist auch Dipl. Holzbauingenieur Reinhard Wiederkehr. Licht ins Dunkel bringen wollen die Wissenschaftler, ob Holzfassaden über mehrere Stockwerke überhaupt den Anforderungen der Brandschutzbehörde genügen. Die Vorgabe: Vor dem Löschangriff der Feuerwehr darf es oberhalb der Brandetage nicht zu einer Ausbreitung über mehr als zwei Geschosse kommen.

Über 30 Brände wurden versuchsweise inner- und außerhalb eines Gebäudes gelegt, mit dem Ziel, mehr über Material- und Bauteileigenschaften zu erfahren, was wiederum in Richtlinien für brandsichere Konstruktionen einfloss. Ein Versuch galt der Frage: Wie reagiert die Holzaußenwand, wenn sich im Gebäudeinnern ein Feuer ausbreitet? Überraschend war, so die Messergebnisse, dass bei einer Hitze von 250-300 Grad Celsius brennbare Gase austreten, was zu einer Verkohlung der Holzoberfläche führt. Diese verkohlten Holzfasern, also Kohlenstoff, brennen aber erst bei 1.000 Grad Celsius, sodass diese Hitze sich im Außenraum kaum entwickeln kann. Somit wirkt verkohltes Holz als Brandschutz.

Nach diesen Versuchen stellte der Holzbauingenieur Wiederkehr nüchtern fest: «Die Architektur wünscht eigentlich bei Holzbauten auch hölzerne Außenwände, und das Brandverhalten im großen Maßstab eins zu eins war nie so richtig klar. Hier ging man eigentlich von falschen Vorurteilen aus unter dem Motto, wenn eine Holzfassade brennt, hat man ein flammendes Inferno über mehrere Geschosse.» (NZZ) Die Erkenntnis, dass – mit wenigen Ausnahmen – dem nicht so ist, führte zu neuen Brandschutzvorschriften und damit auch zu einer Renaissance im mehrgeschossigen Holzbau.

In seinem Vortrag, mit dem ambivalenten Titel: „Holzbau – brennt – sicher“ wird der Brandschutzexperte Reinhard Wiederkehr die Vorteile des Baustoffs Holz in mehrgeschossigen Holz-Bauwerken als kalkulierbare Größe im vorbeugenden baulichen Brandschutz herausarbeiten.

Reinhard Wiederkehr
Dipl.-Ing. Reinhard Wiederkehr, Makiol Wiederkehr AG

Zur Person Reinhard Wiederkehr:
Nach seiner Zimmermannslehre schloss er zwei Studien an der Berner Fachhochschule in Biel an, die ihn zum diplomierten Zimmermeister und zum Dipl. Holzbau-Ing. graduierten. Anschließend gründete er mit seinem Studentenkollegen Peter Makiol das Holzbau-Ingenieurbüro Makiol + Wiederkehr. Hier gilt sein Interesse vor allem dem mehrgeschossigen Holzbau mit besonderem Augenmerk auf den Brandschutz. Deshalb wird auch seine Fachkompetenz in der Praxis und der Lehre sehr geschätzt. Als leitender Autor der Lignum-Dokumentation „Brandschutz im Holzbau“, als Lehrbeauftragter an der Berner Fachhochschule, als Prüfer von Brandschutzfachleuten der Vereinigung Kantonaler Feuerversicherungen usw. Er engagiert sich laufend bei wegweisenden Pilotprojekten im Holzbau, in verschiedenen Branchengremien und Fachkommissionen sowohl in seinem Heimatland als auch auf europäischer Ebene.

Nicht auf dem Holzweg … 5.12.2016
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… ist die Initiative HOLZVERBINDET, die sich das Programm der 3. INFORMATIONSTAGE „Chancen und Entwicklungen im Holzbau“ für 2017 ausgedacht hat. Im Gegenteil: Verantwortungsbewusstsein und Vorausschauen sind der fruchtbare Boden für den Blick über den Waldrand. Zum Schweizer Holzbau hinüber und zu ihren erfolgreichen Protagonisten. Die sind eingeladen aufzuzeigen, was den wirtschaftlichen Höhenflug der Schweizer Holzbaubranche ausmacht. Da gilt es zunächst die Übersicht zu bewahren (Christoph Starck) und Erfolgsgeschichten nachzuspüren. Da wird von Meisterleistungen der Zimmermänner und –frauen sowie IngenieurInnen – nicht nur außerhalb Europas – berichtet (Richard Jussel). Themen, die bringen die Herzen der Holzbauer zum Brennen, wenn auch dem Brandschutz auf dieser Tagung ein eigenes Referat (Reinhard Wiederkehr), gar eine Podiumsdiskussion gewidmet ist (Heinz J. Ferk, Christoph Wegscheider, Reinhard Wiederkehr). Und so ist der zweite Tag der Prävention vorbehalten: den Dämmstoffen (Berthold Kranz) und natürlich der Frage aller Fragen: Wie gesund ist Holz? (Karl Dobianer) Am Ende, als ob all die Vorträge nicht genug zum Denken anregten, meldet sich noch einmal die Wissenschaft zu Wort und blickt vom beschaulichen Osttirol in die Ferne zu den globalen Herausforderungen (Rene Schmidpeter). Dann ist Freitag Mittag und bei einem kleinen Snack unterhalten sich die TeilnehmerInnen über das Gehörte, stellen Fragen, tauschen Erfahrungen und Adressen aus und ein letztes Mal melden sich die Gastgeber, laden ein zu einer Führung und verabschieden sich mit dem Ausblick auf die nächste Tagung.

Sind Sie nun neugierig auf die 3. INFORMATIONSTAGE „Chancen und Entwicklungen im Holzbau“?
Werfen Sie selbst einen Blick auf das Programm und notieren Sie sich den Termin.
Besser noch: Melden Sie sich gleich an.
Wir freuen uns, wenn Sie dabei sind!

holzverbindet_einladung
Über das hochinteressante Programm, kann man sich hier informieren.

Innovativer Holzbau in der Schweiz – konkret 29.11.2016
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Keine Frage, Wettbewerbe benötigt das Land. Unzählig sind die Innovationswettbewerbe in unserem Land, erst recht europaweit. Eine einfache Feststellung mit großer Tragweite. Denn sie lassen keine Rückschlüsse zu über den Inhalt und die Komplexität des Begriffs ‘Innovation’. Meist wirtschaftlich orientiert sind die Vorgaben: Mehr Umsatz und neue Arbeitskräfte. Viele Firmen schaffen das auch, aber sind sie deswegen innovativ? Innovation bedeutet schlicht Neuerung. Neue Produkte, neue Prozesse, neue Absatzmärkte, neue … Für Frederik Pferdt, den Innovationschef von Google, sind die wichtigsten Ingredienzen für Neues: Vertrauen, Respekt, Offenheit und Transparenz. So einfach gesagt, so schwierig die Umsetzung.

Richard Jussel, Blumer-Lehmann AG
Richard Jussel, Blumer-Lehmann AG

Richard Jussel ist einer im Holzbau, dem so etwas gelingt. Den Geschäftsführer der Blumer-Lehmann AG begeistern innovative Ideen von Architekten und Planern, die er mit seiner Mannschaft umsetzen darf. Die Basis für Holzbauten in höchster Vollendung sind Jussels Offenheit gegenüber neuen Herausforderungen und das unerschütterliche Vertrauen in sein Team. Fachwissen und Kreativität, die sich in über 120 Projekten zeigen – von  Gewerbe- und Industrie- bis zu mehrgeschossigen Wohnbauten. Die Vierfach-Sporthalle im Schweizerischen Sargans ist so ein zimmermanntechnisches und tragwerkplanerisches Bravourstück. Zwei-Gelenks-Rahmen, eng aneinandergereiht im Abstand von knapp 1,65 m, überspannen die 30 m breite Halle. Die Riegel in 10 m Höhe beeinflussen wegen ihres schlanken Querschnitts die Raumwahrnehmung maßgeblich. Angenehm und wohlfühlend wirkt der fragile Holzbau auf die Sportler und Sportlerinnen, die von den Ingenieurs- und Holzbauinnovationen wenig ahnen.

Vierfach-Sporthalle in Sargans (SUI)
Vierfach-Sporthalle in Sargans (SUI)

Etwa die neuartigen Verbinder für die Rahmenecken, oder dass die 7 m hohe Glasfassade ohne aussteifende Elemente auskommt. Ausgeschrieben in einem einstufigen, anonymen Projektwettbewerb waren die Auflagen der Bauherren Nachhaltigkeit, regionale Wertschöpfung, kurze Bauzeit und Design-to-cost. Aus Schweizer Wäldern wurden in die Sporthalle 1.250 m3 Holz verbaut, das in dreieinhalb Stunden nachwächst. Kurze Transportwege minimierten zudem den Energieaufwand und den CO2-Ausstoß. Auch volkswirtschaftlich beachtlich, denn 94 Prozent der Holzbauarbeiten führten Schweizer Unternehmen aus. Die Gebäudehülle aus unbehandelter, einheimischer Fichte lässt das Gebäude mit dem umliegenden Raum verschmelzen. Moderne Holz-Architektur, eingebettet zwischen hochaufragenden Berggipfeln.

Haesley Nine Bridges Golf Club, Yeoju, Südkorea
Haesley Nine Bridges Golf Club, Yeoju, Südkorea

Respekt im Umgang mit Menschen und vor dem Baustoff Holz ist offensichtlich eine markante Eigenschaft von Richard Jussel. „Wir Hölzigen haben es gerne geradlinig und klar“, bekannte er in einem Interview. Nur so lassen sich herausragende Holzbauprojekte verwirklichen:  architektonische Highlights wie den Golfclub Nine Bridges in Südkorea mit seinen pilzförmigen Holzelementen oder das siebengeschossige Bürogebäude der TA-Media in Zürich – Hightech aus Buchenholz – das ohne Metallverbindungen auskommt.

Bürogebäude der Mediengruppe Tamedia
Bürogebäude der Mediengruppe Tamedia

Wie vielseitig, d. h. innovativ und modern der Baustoff Holz ist, darüber wird Richard Jussel am 16. Februar 2017 anlässlich der Tagung zu „Chancen und Entwicklungen im Holzbau“ referieren. Der diplomierte Zimmermeister und Techniker ist Geschäftsleiter der Blumer-Lehmann AG und seit 32 Jahren dem Betrieb treu. Auch bei seinen Hobbies steht der Baum an erster Stelle. Er fotografiert weltweit Baumrinden. Holz fasziniert und inspiriert ihn schon sein ganzes Leben lang.

Mit Holzbau hoch hinaus in der Schweiz 21.11.2016
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Referent: Dipl.-Ing. ETH Dir. Christoph Starck, Lignum Schweiz

 

Die Schweizer Architektur- und Ingenieurszene hat das Material Holz wiederentdeckt. Holz sei Dank, fördert dieser zeitgemäße Baustoff, die Schweizer Wertschöpfung und Nachhaltigkeit. Der Holzbau in der Schweiz entwickelte sich in den letzten Jahren wortwörtlich hoch hinaus. Moderne, farbig und generös gestaltete mehrgeschoßige Holzbauten in den Städten sind heute keine Seltenheit mehr. Das ist zum einem den neuen Brandschutzgesetzen geschuldet und zum anderen der Vorfabrikation. Die meist aus Fichte bestehenden Wand- und Deckenelemente werden in wettergeschützten Hallen angefertigt. Durchgesetzt hat sich dabei die Holzrahmenbauweise. Die vorgefertigten Bauteile sind gut zu transportieren, leicht auf- aber auch abbaubar – garantieren somit ideale Baubedingungen, die auf eine flexible moderne Gesellschaft zugeschnitten sind.

Monte Rosa Hütte

Dazu ein Beispiel:
Die neue Monte-Rosa-Hütte in den Walliser Alpen ist aus Holz. Sie gleicht einem überdimensionalen Kristall. Die Lichtstrahlen reflektieren sich an der Außenhaut aus Aluminium, die die massive Holzkonstruktion schützend ummantelt. 400 Holzbauelemente wurden im Tal zusammengetackert und mit dem Hubschrauber hoch geflogen. Die Hütte liegt auf 2.880 m, besitzt eine eigene Wasserversorgung, verknüpft intelligent Hightech mit Lowtech und kommt so auf einen energetischen Selbstversorgungsgrad von 90 Prozent. Ein komplettes Wäldchen steckt in diesem Berghüttenjuwel. Altbewährtes und neueste Technologie, Aluminium und Holz fügen sich zu einem neuem Ganzen zusammen.

Ob Brücken, Türme oder Wohnsiedlungen, es gibt kaum noch Grenzen für den neuen Holzbau in der Schweiz. Niemand weiß das besser als Christoph Starck. Er wird am 16. Februar 2017 über die Erfolgsgeschichte des Holzbaus in der Schweiz referieren.

 

Zur Person
Christoph Starck ist seit 2003 Direktor von Lignum, Holzwirtschaft Schweiz. Lignum ist der Dachverband der Schweizer Wald- und Holzwirtschaft mit Sitz in Zürich.
Er ist aufgewachsen in Aargau in einem Gärtnereibetrieb, nach der Matura in einem Wirtschaftsgymnasium zieht es ihn zur Forstwissenschaft; er schließt sein Studium an der ETH Zürich als diplomierter Forstingenieur ab. In weiterer Folge erwirbt er einen Executive MBA an der Hochschule St. Gallen. Als selbständiger Berater für die Wald- und Holzwirtschaft in Zürich erwarb er sich umfassende Kenntnisse im Bereich der Holzabsatzförderung.
Christoph Starck ist verheiratet und Vater von vier Kindern.

Die Schweizer und ihr Holz 14.11.2016
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Nichts ist heiliger, nichts ist vorbildlicher als ein schöner starker Baum schrieb Hermann Hesse in seiner „Wanderung“ durch die Wälder des Tessin. Und weiter: Wer mit ihnen zu sprechen, wer ihnen zuzuhören weiß, der erfährt die Wahrheit. Wahr ist, dass ein Drittel der Schweizer Landesfläche mit Wald bedeckt ist. Das sind rund 1,26 Mio. Hektar, auf welchen 535 Mio. Bäume stehen. Umgelegt auf die Schweizer Bevölkerung heißt das, 66 Bäume pro EinwohnerIn, die auf einer Fläche eines halben Fußballfeldes stehen, also knapp 1.800 m2. Allerdings sehen die Besitzverhältnisse anders aus. Gemeinden, Organisationen und Privatpersonen teilen sich rund 95 % der Schweizer Wälder und lediglich 5 % sind in Händen von Bund und Kantonen.

Ein strenges Waldschutzgesetz sichert der Bevölkerung den freien Zugang – auch in den Privatwald – und garantiert die naturnahe und nachhaltige Bewirtschaftung des Waldes. Von weitem besehen, bedeckt der Wald die Talflanken und Hügelrücken wie ein krauses Tierfell. Wo sich der Wald lichtet, erkennt man feuchte Stellen und Tümpel. Insekten, Amphibien und Pilze lieben diese Waldstücke. Für geschätzte 25.000 Arten ist der Wald überlebenswichtig, das sind 40 % der Artenvielfalt. Aber auch der Mensch ist auf diesen Lebensraum angewiesen. Imker stellen ihre Bienenkästen in Lichtungen und am Waldsaum auf. Im Jahr schlägt sich das mit rund 2.000 Tonnen Waldhonig zu Buche. Gemeinsam freuen sich auf den Herbst die Wild-Liebhaber und Jäger. Da beginnt die Jagdsaison und am Ende werden 2.000 Tonnen Wildbret in den Kühlhäusern lagern. Aber auch Wanderer und Pilzesammler lieben den Wald, aus dem sie jährlich rund 250 Tonnen Speisepilze nach Hause tragen. Der wirtschaftliche Ertrag dieser drei Beispiele lässt sich mit 78 Mio. Euro beziffern. Der volkswirtschaftliche Nutzwert ist jedoch um ein Vielfaches höher. Allein 40 % des Schweizer Trinkwassers stammt aus dem Wald.

Fast die Hälfte des Schweizer Waldes hat eine Schutzwirkung. Anders ausgedrückt: Über 130.000 Gebäude und tausende km Verkehrswege schützt der Wald vor Steinschlag, Lawinen u.a. Nicht zu vergessen die enorme Speicherwirkung der Bäume: 150 Mio. Tonnen Kohlenstoff sind im Schweizer Wald gebunden. Dieser leistet so einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz.

Jedes Jahr wachsen in den Schweizer Wäldern 10 Mio. Kubikmeter Holz nach. Würde man diese Menge auf dem Lienzer Fußballfeld stapeln, ergäbe das einen Turm mit über 1.600 m Höhe. Effektiv werden in der Schweiz aber nur rund 5 Mio. m3 geerntet. Holz, das in erster Linie als Brenn- und Baustoff dient. Ein Drittel wird in Kaminen verfeuert, die Hälfte auf Baustellen verbaut.

Ob Fensterrahmen, Tisch, Balkon, Terrasse, Wintergarten oder Brücke, Holz war nie so gefragt wie heute. Mehr als 80.000 Menschen sind in der gesamten Schweizer Holzwirtschaft beschäftigt, Tendenz steigend. Das trifft auch auf Holz als Baustoff zu.

 

 

MISSION: HOLZVERBINDET

Warum „Holzverbindet“? Gibt es nicht schon genug internationale Foren, die sich mit genau dieser Thematik beschäftigen? Diese Frage wäre schnell zur Hand und nur allzu leicht gestellt. Es ist aber auch ebenso einfach, diese Frage zu beantworten. Mit einem Nein. Es braucht nämlich zweifellos ein weiteres Forum dieser Art, da die Ausrichtung von „Holzverbindet“ sehr spezifisch ist.

Was könnte zum Beispiel wichtiger sein als ein gelungener und differenzierter Informationstausch von Praktiker zu Praktiker? Selbstverständlich wird bei der Tagung auch an die Techniker gedacht, die hier komprimiert in einem überschaubaren Zeitraum erfahren können, was sich in Sachen Entwicklung so alles in letzter Zeit getan hat und noch tun wird. Grundsätzlich soll insgesamt die Entwicklung der Technologien und der Forschung zum Thema gemacht werden.

Eine weitere Intention von „Holzverbindet“ ist es darüber hinaus, die Zusammenarbeit zwischen Planer, Architekt, Statiker und Holzbaubetrieben zu stärken. Außerdem können Betriebe ganz generell kennenlernen, wie in anderen Regionen mit dem Thema Holzbau umgegangen wird. Daraus ergibt sich nicht zuletzt die Tatsache, dass sich auf dieser Tagung auch ganz hervorragend „netzwerken“ lässt. Natürlich soll auch nicht darauf vergessen werden, dass das Miteinander von Industriepartnern und Zimmerern gestärkt und verbessert werden soll.

Insgesamt ist die „Mission“ von „Holzverbindet“ ganz klar zu definieren: Es soll eine Plattform für Wissenstransfer und ein Netzwerk für die Holzbranche geschaffen und angeboten werden. Dabei soll der Netzwerkaufbau zwischen Industrie, Handwerk, Planung und Forschung im Mittelpunkt stehen.


Osttirols Wirtschaft steht auf mehreren Beinen,
zumindest eines davon ist aus Holz.

Etwa 50.000 Menschen leben in Osttirol, einem Bezirk, dessen Gesamtfläche nur zu 12% besiedelbar ist.
Der Rest ist Natur pur, Berge, Gletscher – und Wald. Holzreichtum prägt seit Jahrhunderten den Wohn- und Lebensstil der Menschen. Die Verarbeitung des vielseitigen Rohstoffes wurde in der Region über Generationen zur Meisterschaft entwickelt. Immer wurden neue Technologien eingesetzt und ein innovativer Zugang zum klassischen Werkstoff Holz gesucht.

Entlang der gesamten Wertschöpfungskette – vom Wald über das Sägewerk bis hin zum Holzbau und Tischler – beschäftigen regionale Betriebe im Handwerk und in der Industrie hochqualifizierte Facharbeiter. Das Hauptaugenmerk der Unternehmen liegt auf der höchstmöglichen Veredelung der natürlichen Ressourcen bei maximaler Schonung und Erhaltung des Reichtums unserer Natur. Im Leitbild „Zukunftsbild Osttirol 2025“ wird die Holzverarbeitung als Stärkefeld der Region definiert. Besonders im Aus- und Weiterbildungsbereich soll in überregionalen Kooperationen mit Bildungs- und Forschungseinrichtungen der Erfahrungs- und Wissensaustausch auf kurzem Weg gefördert werden. Die Veranstaltungsreihe „Holzverbindet“ will informieren und das Zusammenkommen von Praktikern im Holzbau fördern.

Tagungsband

Tagungsband 2016

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HOLZVERBINDET 2016

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HOLZVERBINDET 2016
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HOLZVERBINDET in wenigen Minuten erleben! 2.5.2016
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Heuer fand bereits zum zweiten Mal HOLZVERBINDET statt. An zwei Tagen wurde eindrucksvoll gezeigt, dass das Thema Holz tatsächlich verbindet. Es verbindet zum Beispiel Menschen über die Landesgrenzen hinweg. Nicht nur, dass der Schwerpunkt in diesem Jahr auf Südtirol gelegt wurde, auch Gäste von nah und fern kamen der Einladung zu dieser hochkarätigen Tagung gerne nach. Aber schauen Sie selbst, Film ab!

Tagungsband jetzt online 20.4.2016
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Neugierig auf morgen? Werfen Sie einen Blick in den aktuellen Tagungsband und lassen Sie sich davon inspirieren, was im Moment im Bereich Holzbau alles möglich ist und in Zukunft noch möglich sein wird.
Tagungsband 2016

Tagungsband hier als PDF downloaden.

Holz verbindet, kann Brücken bauen und ist hochmodern 25.2.2016
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Der Titel der Veranstaltung war an sich sachlich. Angekündigt waren die Informationstage für „Chancen und Entwicklungen im Holzbau“. Es stand aber auch eine Behauptung im Raum: „Holzverbindet“. Exakt diese Behauptung wurde bei den Informationstagen, einem LEADER-geförderten Projekt, in der Produktionshalle von THEURL Realität. Holz verband und zog zahlreiche Interessierte aus Nah und Fern an. Mehr als 150 Handwerker und Holzbauexperten aus Österreich, Südtirol, Deutschland und der Schweiz folgten der Einladung durch die Projektpartner Brüder THEURL GmbH, Standortagentur Tirol, UNI Innsbruck und Wirtschaftskammer.  Die Teilnehmer ließen sich von einer Vielzahl an Zukunftsthemen inspirieren und zu spannenden Diskussionen herausfordern.

Bereits am ersten Tag wurde schnell klar, dass Holz nicht nur verbindet. Sondern dass sich mit Holz unter anderem auch Brücken bauen lassen. Eindrucksvoll wurde dies von Dr. Ing. Arch. Thomas Schrentewein vorgeführt. Zuvor merkte dieser an, dass sich der Holzbau in den letzten Jahrzehnten in eine Richtung weiterentwickelt hat, von der man damals nur träumen konnte. Mittlerweile werden nicht nur Brücken, sondern Türme und ganze Hochhäuser überwiegend aus Holz gebaut.

Zuvor referierte Dott. For. Paolo Bertoni über die „Entwicklung der Holzwirtschaft in Südtirol“. Sein sachkundiger und informativer Beitrag bildete den perfekten Überblick über die Entwicklungen in Südtirol. Die jährliche Holznutzung liegt dort bei 1,3 Mio m³. Über 600 Tischleireibetriebe verarbeiten den Werkstoff Holz und mehr als 500 Holzhäuser werden pro Jahr in Südtirol produziert.

DI Arch. Michaela Wolf machte anschließend deutlich, dass sich über Architektur und Holzbau auch auf poetische und philosophische Art und Weise sprechen lässt. Es ging ihr um das Verstehen von Landschaften, Orten und den Umgang der Architektur mit den Gegebenheiten, die sie vorfindet.

Die von ihr prominent präsentierte „Skulptur“ des Firmensitzes von Ulrich Perathoner wurde am ersten Nachmittag von mehreren Seiten beleuchtet. Außerdem kam auch der Statiker dieses Projektes, Dr. Ing. Arch. Thomas Schrentewein zu Wort. Zu guter Letzt und zum Abschluss des ersten Nachmittages wurde der Bauherr selbst, Ulrich Perathoner, interviewt und zu seinen Intentionen hinter diesem Projekt befragt.

Der erste Tag klang, dem Südtirol-Schwerpunkt entsprechend, mit einem Südtiroler Abend aus. Die kulinarische Köstlichkeiten wurden dezent und doch virtuos von den Musikern von „gschrems“ untermalt. Diese stammten zwar aus dem Mölltal, präsentierten aber, unter anderem, Musik von Herbert Pixner, dem wohl bekanntesten aus Südtirol stammende Protagonisten der sogenannten „Neuen Volksmusik“.

Am darauf folgenden Tag referierte zu Beginn Ing. Michael Brunner über die „Verbindungen im modernen Holzbau und deren Bemessung“ und setzte den Fokus des vorherigen Tages fort. Auch ihm ging es darum zu zeigen, dass Holz mehr kann, als ihm so mancher zutraut. Die Möglichkeiten des Holzbaus sind, das weiß man spätestens nach seinem Vortag, noch lange nicht ausgereizt.

Gar von einem „Traum vieler Holzbauingenieure“ sprach danach DI Roland Maderebner von der Universität Innsbruck. Er referierte über „Punktgestützte Flachdecken und bauphysikalisch optimierte Balkonelemente“.

Nach diesem geballten Wissen war es Zeit, dass Ralph Goldschmidt unter dem Motto „Shake your life“ den richtigen Mix aus Karriere, Liebe und Lebensart vorschlug. Der eindrucksvolle Vortrag machte klar, dass es sich auch lohnt, querzudenken und nicht immer den einfachsten Weg einzuschlagen. Die Lebensfreude und die Energie von Ralph Goldschmidt steckte jedenfalls an und brachte zugleich zum Nachdenken, ob man nicht doch einen anderen „Mix“ aus Karriere, Liebe und Lebensart anstreben sollte.

„Holzverbindet“ war mit den Informationstagen zu den „Chancen und Entwicklungen im Holzbau“ auch heuer wieder ein beliebter Branchentreffpunkt für Holzbauer, Architekten und Wissenschaftler. Gemeinsam wurde über die Zukunft des Holzbaus diskutiert und Kontakte über die Grenzen geknüpft.

„Holzverbindet“: Der Countdown läuft! 11.2.2016
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Wir stehen schon in den Startlöchern. Die Aufbauarbeiten haben bereits begonnen. Die Spannung steigt und wir können es schon gar nicht mehr erwarten, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei uns begrüßen zu dürfen. Denn diese erwartet so einiges!

Das alles wäre natürlich nicht möglich, wenn wir nicht hochmotivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hätten, die in der Lage sind, die Produktionshalle innerhalb von kürzester Zeit in eine ansprechende und stimmungsvolle Veranstaltungs-Location zu verwandeln.
Somit steht das passende Ambiente für eine inhaltsstarke, interessante Veranstaltung zur Verfügung.
Wir freuen uns schon auf Referenten, Gäste und allerhand spannende Diskussionen und Fragen!

holzverbindet_anfahrt

Handgemachte, echte Volksmusik aus dem Mölltal: „gschrems“ 8.2.2016
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"gschrems" - Live am 18. Februar
„gschrems“ – Live am 18. Februar 2016

Manchmal braucht es gar nicht viel. Basis bei „gschrems“ ist die Leidenschaft für echte, authentische Volksmusik und eine ganz gehörige Portion musikalischer Abenteuerlust. Wenn diese beiden Elemente kräftig durchmischt und auf überraschende und originelle Weise zusammengesetzt werden, entsteht der unverkennbare Sound von „gschrems“.

Einen Anfang nahm alles im Jahr 2012. Drei Leute fanden sich zusammen, die Spaß am Musizieren hatten. Ein Glück, dass sich auch noch Musikanten trafen, die mehrere Instrumente beherrschten. So spielte Hubert Göritzer die Steierische Harmonika, Benedikt Plößnig beherrschte die Klarinette, das Saxophon und den Kontrabass und Jasmin Wallner trug ihren musikalischen Anteil an Harfe und Klarinette bei.

Von Anfang an war es nicht ihre Sache, Musikdienst nach Vorschrift zu machen. Gefühl und Intuition standen von Beginn an im Vordergrund. So vertiefte man sich auch nicht nur in bereits vorhandene Lieder und Noten, sondern setzte verstärkt auf Eigenkompositionen. Mit der Zeit wuchs das Repertoire und bot eine gelungene und interessante Mischung aus Altbewährtem und Neuem.

Seit Herbst 2014 ist die CD „the red edition“ auf dem Markt. Wer sich von diesem Album erwartet, ausschließlich traditionelle Volksmusik zu hören, wird die eine oder andere Überraschung erleben. Dann neben dieser gekonnt in Szene gesetzten traditionellen Musik, erklingt auch so manche bekannte Melodie aus dem Fundus der populären Musik.

Diese auf den ersten Blick vielleicht schwierig zu vereinenden Musikrichtungen gehen auf dieser Aufnahme bemerkenswerte Verbindungen ein. Das gelingt vor allem dadurch, weil bei „gschrems“ Spontanität und Improvisation eine bedeutende Rolle spielen. Mit der daraus gewonnenen Spielfreude und Experimentierlust bringen sie Melodien und Motive aus verschiedensten Richtungen zum Klingen und zum Strahlen.

Diese Musiker muss man einfach gehört haben! Huber Göritzer als Autodidakt, Benedikt Plößnig als Musiklehrer und Student in Wien und Jasmin Wallner, die schon von Kindesbeinen an das Saxophon genauso liebte wie die Klarinette und die Harfe. Zusammen ergeben diese verschiedenen Einflüsse und Vorlieben einen ganz besonderen „Sound“. So werden sie am 18. Februar bei „Holzverbindet“ ihre ureigene Musik zum Besten geben.

SHAKE YOUR LIFE: Der richtige Mix aus Karriere, Liebe, Lebensart 1.2.2016
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Ralph Goldschmidt, Redner und Coach
Ralph Goldschmidt, Redner und Coach

Allein der Lebenslauf von Ralph Goldschmidt spricht schon Bände. Studiert hat er so einiges. Unter anderem Sportwissenschaften und Volkswirtschaft. Auch ein Aufbaustudium im Bereich „International Management“ an DER Elite-Uni Italiens schlechthin lässt sich in diesem finden. Nach Abschluss seiner Studien fand sich Ralph Goldschmidt bald im Bereich der Unternehmensberatung wieder. Glücklich wurde er dort nicht, weshalb er auch nur kurz dort blieb.

Dieser Mann war damals schon zu kreativ und zu querdenkerisch um für nur ein Unternehmen zu arbeiten. Die logische Konsequenz daraus war, dass er sich selbständig machte. Ein Wagnis, denn dies anfänglich ohne Geld und ohne Kunden zu tun heißt, dass damit immense Risiken verbunden sind.

Er hat diese Entscheidung dennoch nicht bereut. Ganz im Gegenteil. Erst folgte die Gründung eines Unternehmens, dann die Gründung des zweiten. Inzwischen ist der Tausendsassa geschäftsführender Gesellschafter der Goldschmidt & Friends GmbH. Sein unkonventioneller Berufsweg hat sich somit auf mehreren Ebenen als richtig herausgestellt.

Es ist daher auch kein Wunder, dass Ralph Goldschmidt seit 2005 ein gefragter Redner ist. Er hat viele Menschen in Vorträgen bewegt und inspiriert. Aber auch hier blieb er nicht stehen, sondern hat kurzerhand ein Buch geschrieben, das hervorragend besprochen wurde. Es hört auf den Titel, den auch der Vortrag im Rahmen von „Holzverbindet“ haben wird: SHAKE YOUR LIFE!

Der Vortrag verspricht DAS Highlight der Veranstaltung zu werden. Festgefahrene Lebensentwürfe werden von den rhetorischen Fähigkeiten und Denkansätzen von Ralph Goldschmidt kurzerhand durcheinandergewirbelt. Doch keine Sorge, dieser Mann stellt nicht nur in Frage, sondern inspiriert und regt an. Vor allem dazu, sich seinen ganz eigenen „Lebenscocktail“ zusammenzustellen. Nur Mut! Menschen wie Ralph Goldschmidt haben die Fähigkeit, das richtige Handwerkzeug und eine gehörige Portion Abenteuerlust mit auf den Berufs- und Lebensweg zu geben.

Die Entwicklung der Holzwirtschaft in Südtirol: Zahlen, Daten, Fakten 25.1.2016
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Referent: Dott. For. Paolo Bertoni, <br>TIS innovation park - Cluster Holz & Technik
Referent: Dott. For. Paolo Bertoni,
TIS innovation park – Cluster Holz & Technik

Dott. For. Paolo Bertoni hat die Gewerbeschule „Max Valier“ in Bozen absolviert und sich auf die Fachrichtung Industrieelektronik spezialisiert. Danach schloss er ein 5-jähriges Universitätsstudium in Padua ab und fokussierte sich dabei in Spezialisierungskursen auf den Bereich Landschaftsplanung, Wildbachverbauung und Baustellenbetreuung.

Seine Zusatzqualifikationen sind mannigfaltig. So kann er etwa eine Ausbildung im Bereich Forstwache und Förster vorweisen. Außerdem verfügt er über die Wald- und Holzzertifizierung PEFC in Südtirol. Auch in den Bereichen Konfliktmanagement, Kommunikation und Arbeitsorganisation ist Dott. Paolo Bertoni ein Fachmann.

Beruflich konnte er zum Beispiel als Werks- und Montagearbeiter (Stahlbau Pichler) und als Wald- und Forstarbeiter ganz konkrete Praxiserfahrung sammeln. Seit 2010 ist er Clustermanager im Cluster „Holz & Technik“ beim „TIS Innovation-Park“ in Bozen.

Aufgrund dieses Lebenslaufes lässt sich davon ausgehen, dass Paolo Bertoni in seinem Vortrag im Rahmen von „Holzverbindet“ aus dem Vollen seines theoretischen und praktischen Wissens schöpfen wird.

Ein Traum vieler Holzbauingenieure: Punktgestützte Flachdecken, bauphysikalisch optimierte Balkonelemente 19.1.2016
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Dipl.-Ing. Roland Maderebner Universität Innsbruck
Referent: Dipl.-Ing. Roland Maderebner
Universität Innsbruck

Dipl.-Ing. Roland Maderebner hat sein Studium des Bauingenieurwesens an der Universität Innsbruck im Jahr 2010 abgeschlossen. Er war unter anderem als Projektassistent an der Universität Innsbruck im Arbeitsbereich Holzbau tätig. Er arbeitete in einem Planungsbüro für Hochbau und bei „Embacher Architekten“ in St. Johann in Tirol. Außerdem hat er zahlreiche Aufsätze in Fachmagazinen publiziert und ist international ein gefragter Vortragender. Derzeit ist er „Senior Lecturer“ an der Fakultät für technische Wissenschaften der Universität Innsbruck im Arbeitsbereich Holzbau.

Roland Maderebner war bereits letztes Jahr bei Holzverbindet als Referent eingeladen. Bei seinem damaligen Vortrag beschäftigte ihn das Thema „Verbindungsmittel – das Kraftflussprinzip und Versagensmechanismen“.
In diesem Jahr wird er sich bei seinem Vortrag auch von seiner Faszination leiten lassen. Roland Maderebner ist fasziniert von der Tatsache, dass die Steifigkeitsmatrix des Holzes noch immer nicht zur Gänze bekannt ist. Von dieser Faszination und diesem Erstaunen ausgehend wird er sich auf dem Stand der neuesten Erkenntnise hin zu den wissenschaftlichen und technischen Möglichkeiten seines Themas begeben.

Mit Holz auf Beständigkeit setzten – die richtige Entscheidung? 11.1.2016
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ulrich_perathoner_2015
Referent: Ulrich Perathoner, Holzschnitzerei Perathoner

Ulrich Perathoner kennt man. Vor allem als begabten und überaus erfolgreichen Bildhauermeister. Da er bereits seit 1972 in diesem Bereich tätig ist, kann er auf langjährige Praxis und vielfältige Erfahrungen zurückgreifen.

Im Jahr 2012 wurde der neue Firmensitz eröffnet, welcher sich am Eingang des Grödnertales befindet. Dies ist zweifellos ein wichtiger Meilenstein im Wirken und Schaffen von Ulrich Perathoner.

Sein Stil ist über die Jahre markant geblieben und verfügt über enormen Wiederkennungswert. Aufgrund der Knicke, Einkerbungen, Einschnitte und Öffnungen machen seine Holzschnitzereien auf sich aufmerksam und faszinieren den Betrachter.

Er wird bei „Holzverbindet“ nicht in der Rolle als Referent fungieren, sondern aus der Sicht eines Bauherren erzählen und berichten. Schließlich wurde der Bau einer seiner Holzschnitzereien von der Architektin Michaela Wolf und dem Statiker Thomas Schrentewein realisiert.

Bei der Tagung soll mit dem Mittel eines Interviews ergründet werden, warum es sich für diesen ganz bestimmten Baustil und diese ganz konkrete Umsetzung entschieden hat.

 

 

Nachdenken über Holz, Technik und Zukunft 10.12.2015
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Osttirol ist anders. Vor allem naturverbundener. Kein Wunder, denn von der Gesamtfläche sind lediglich 12 % besiedelbar. Der Rest ist Natur. Und natürlich vor allem auch Wald. Was läge damit näher als Osttirol als Ort für eine Tagung zu wählen, die laut über das Material Holz und dessen Verarbeitungsmöglichkeiten nachdenkt?

An zwei Tagen dreht sich alles darum, welche Chancen und Entwicklungsmöglichkeiten es im gegenwärtigen und zukünftigen Holzbau gibt. Für die Tagung wurden profunde Kenner und hochkarätigen Gastreferenten gewonnen, sodass auf dem aktuellen Stand der Dinge über dieses Thema nachgedacht, reflektiert und diskutiert werden kann.
holzverbindet_einladung
Über das hochinteressante Programm kann man sich hier informieren.

 

Verbindungen im modernen Holzbau und deren Bemessung 3.12.2015
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Referent: Dipl.-Ing. Michael Brunner
Rotho, Blaas srl
Referent: Dipl.-Ing. Michael Brunner, 
Rothoblaas srl

Dipl.-Ing. Michael Brunner hat sein Studium der Bau- und Umweltingenieurwissenschaften an der Universität Innsbruck im Jahr 2014 abgeschlossen. Das Auslandssemester verbrachte er an der NTNU (Norwegian University of Science and Technology) in Trondheim, Norwegen.

Seine Master-Arbeit im Arbeitsbereich Holzbau trägt den Titel „Systemverbinder in der CLT-Bauweise: Konzepte und Modellierung“ und deutet bereits in die Richtung, in der auch sein Vortrag gehen wird.
Seit dem Jahr 2014 ist er Mitarbeiter bei „Rothoblaas“ (www.rothoblaas.com). Dort ist er als „Field Engineer“ und im „Technical Support“ für den deutschsprachigen Markt zuständig. Diese Tätigkeit macht ihn zu einem absoluten Experten in seinem Gebiet, denn „Rothoblaas“ ist Marktführer, wenn es darum geht, technologisch hochwertige Lösungen für den Holzbau zu entwickeln.

„Rothoblaas“ ist ein multinationales Unternehmen, das seinen Ursprung in den italienischen Alpen hat.
Das Unternehmen ist dafür bekannt, dass es sein Angebot stets erweitert und immer am Puls ist,
wenn es um neueste Entwicklungen und Erkenntnisse im Bereich des Holzbaus geht.

Dank seiner Forschungen und seiner Tätigkeit wird Michael Brunner sowohl von den neusten Trends und Möglichkeiten am Markt als auch vom aktuellen Stand der Forschung berichten können.
Rothoblaas

 

 

Material, Ort, Konstruktion:
Über die Zusammenhänge und Möglichkeiten einer Architektur mit Holz
25.11.2015
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Referentin: DI Arch. Michaela Wolf, bergmeisterwolf architekten
Referentin: DI Arch. Michaela Wolf, bergmeisterwolf architekten

DI Arch. Michaela Wolf, Architektin bei den „bergmeisterwolf architekten“, wird in ihrem Vortrag zeigen, welche gestalterischen und architektonischen Möglichkeiten Holz bietet. Holz ist nicht nur Holz, sondern es ist ein Ausgangsmaterial, dem eine Form gegeben werden muss. Holz ist das Mittel, mit dem Formideen zum Ausdruck gebracht werden können.

Wichtig dabei ist, dass Architektur, die mit Holz arbeitet, nicht bezugs- und konzeptlos und damit relativ beliebig an irgendeinem Ort steht. Michaela Wolf stellt die Zusammenhänge zwischen Ort, Material und Konstruktion in den Mittelpunkt ihrer Überlegungen und Ideen.

In ihrem Vortrag bei „Holzverbindet“ wird sie diese Zusammenhänge anhand des Beispiels des Projektes „Holzschnitzerei Perathoner“ exemplarisch darstellen. Bei diesem wird sichtbar, welche notwendigen Verbindungen Holz, Ort, architektonische Idee und Konstruktion eingehen können und zu welchen Ergebnissen eine solche Symbiose führt.

Sie wird darüber hinaus noch weitere Projekte und Möglichkeiten vorstellen, in deren Mittelpunkt jeweils das Material Holz steht.

HOLZVERBINDET stellt sich vor:
Die Idee und die Partner dahinter

Hinter einem großen, komplexen Projekt wie „Holzverbindet“ steht natürlich immer vorranging eine Idee.
Eine Idee wäre allerdings nicht ausreichend, sondern es braucht immer auch Unterstützer und Partner.

Die Idee hinter „Holzverbindet“ geht auf den Herbst 2014 zurück. Die Wirtschaftskammer Tirol, die Standortagentur Tirol und die Firma THEURL - AUSTRIAN PREMIUM TIMBER entwickelte das ganz besondere Format von HOLZVERBINDET. Seit Herbst 2015 ist es ein Leaderprojekt.

Die Partner, die „Holzverbindet“ ermöglichen und mittragen, sollen hier nun kurz vorgestellt werden.
Die Reihenfolge ist dabei willkürlich gewählt, da alle Partner gleichermaßen zum Gelingen und zur Ermöglichung dieser ganz besonderen Tagung beigetragen haben und beitragen werden.

Einer der Partner ist die Bezirksstelle Lienz der Wirtschaftskammer Tirol. Dieser ist die Tagung ein großes Anliegen, da diese in Osttirol bei einem Osttirol Leitbetrieb stattfindet. Somit werden regionale Strukturen und die Wirtschaft vor Ort unterstützt.

Die Abteilung Holzbau der Wirtschafskammer Tirol wird ebenfalls als Partner der Tagung auftreten. Ihr ist es ein wichtiges Anliegen, das Know-How im Bereich Holzbau zu unterstützen und zu forcieren.

Da bei der Tagung „Holzverbindet“ auch die Forschung mit eingebunden werden soll, wird außerdem die Universität Innsbruck beteiligt sein. Die größte Universität im Westen Österreichs steht für Forschung auf internationalem Niveau.

Maßgeblich an dem Projekt beteiligt ist die Standortagentur Tirol. Innovation, Wachstum und Standortvermarktung gehören zu ihren primären Gebieten.

Außerdem ist „Holzverbindet“, wie bereits erwähnt, ein „Leaderprojekt“ der Europäischen Union.
Dies ist für die Tagung grundlegend.

Darüber hinaus wird „VORDENKEN für [OST]TIROL“ als Partner fungieren. Eine Tagung wie „Holzverbindet“ denkt nach und denkt vor. Somit war die Unterstützung für „VORDENKEN für [OST]TIROL" naheliegend.

Auch der Osttiroler Leitbetrieb in Sachen Holz, THEURL - AUSTRIAN PREMIUM TIMBER, wird als Partner bei der Tagung auftreten.

Eine gute Idee und starke Partner. So gelingt eine Tagung auf internationalem Niveau.


Koordination:
Wirtschaftskammer Tirol - Bezirksstelle Lienz, Theresa Tabernig
Tel. +43 (0)5 90 905 3510, Fax +43 (0)5 90 905 535
info@holzverbindet.at · www.holzverbindet.at

--> Zur Online-Anmeldung

 

Anfahrt

holzverbindet_anfahrt

ANMELDUNG

INFORMATIONSTAGE
"CHANCEN UND ENTWICKLUNGEN IM HOLZBAU"

Zeit: Donnerstag, 16. Februar – Freitag, 17. Februar 2017
Ort: THEURL Holzindustrie, 9911 Thal – Wilfern 40

 

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