{"id":748,"date":"2018-02-05T13:45:26","date_gmt":"2018-02-05T12:45:26","guid":{"rendered":"http:\/\/holzverbindet.at\/?p=748"},"modified":"2018-02-05T13:47:43","modified_gmt":"2018-02-05T12:47:43","slug":"haus-der-zukunft","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/holzverbindet.at\/index.php\/2018\/02\/05\/haus-der-zukunft\/","title":{"rendered":"Haus der Zukunft"},"content":{"rendered":"<p>Steigender Wohlstand und exzessiver Ressourcenverbrauch l\u00f6sen Debatten nicht nur \u00fcber verantwortbare Lebensqualit\u00e4t aus, sondern auch \u00fcber L\u00f6sungsans\u00e4tze sowie Handlungsfelder. Die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit, B\u00fcro und Wohnung, Wissens- und Unterhaltungsgesellschaft werden durchl\u00e4ssig. Es findet ein Wandel statt, in welchem verantwortungsbewusste Menschen mit ihrem sozialen Lebensraum und ihrer Umwelt in Einklang stehen m\u00f6chten. Sichtbar wird das in der Architektur, im Haus der Zukunft.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-thumbnail wp-image-751\" src=\"http:\/\/holzverbindet.at\/wp-content\/uploads\/Holzhaus-Illustration-260x173.jpg\" alt=\"\" width=\"260\" height=\"173\" srcset=\"http:\/\/holzverbindet.at\/wp-content\/uploads\/Holzhaus-Illustration-260x173.jpg 260w, http:\/\/holzverbindet.at\/wp-content\/uploads\/Holzhaus-Illustration-600x400.jpg 600w, http:\/\/holzverbindet.at\/wp-content\/uploads\/Holzhaus-Illustration-768x512.jpg 768w, http:\/\/holzverbindet.at\/wp-content\/uploads\/Holzhaus-Illustration-1024x683.jpg 1024w, http:\/\/holzverbindet.at\/wp-content\/uploads\/Holzhaus-Illustration.jpg 1920w\" sizes=\"(max-width: 260px) 100vw, 260px\" \/><\/p>\n<p>Wie bauen wir 2050? Diese Frage ist spekulativ, aber sie wird gestellt und die Antworten entsprechen einem Kaleidoskop von Expertenmeinungen. Dazu hier eine kleine Auswahl:<\/p>\n<p>&#8211; Ressourcenschonung wird das zentrale Thema der Zukunft. Es wird nur noch m\u00f6glich sein, mit nachwachsenden oder recycelten Materialien zu bauen. (Univ. Prof. Hermann Kaufmann)<\/p>\n<p>&#8211; Die nat\u00fcrlichen Energieressourcen Sonne und Luft werden \u00fcber Photovoltaikanlagen und W\u00e4rmepumpen genutzt, um das Quartier mit W\u00e4rme und Strom zu versorgen. \u00dcber\u00a0 W\u00e4rmer\u00fcckgewinnung und energieoptimierte Geb\u00e4udeh\u00fcllen werden Energieverluste minimiert, sodass das Quartier \u00fcber den Jahreszyklus mehr Energie generiert, als es verbraucht. Dies entspricht den Anforderungen eines Plus-Energie-Quartiers und bleibt zudem wirtschaftlich konkurrenzf\u00e4hig gegen\u00fcber herk\u00f6mmlichen Quartieren und Geb\u00e4uden. (Energiekonzept des Future Living Haus in Berlin)<\/p>\n<p>&#8211; B\u00e4der werden wieder wohnlicher. Fast wie in England vor 100 Jahren &#8211; damals waren sie noch mit Vorh\u00e4ngen ausgestattet und viel gem\u00fctlicher. Man entfernt sich von kalten und sterilen Nasszellen und geht wieder in Richtung Badesalon mit Tapete, Holzboden und weichen Teppichen. Bei uns ist das Bad fast ein zweites Wohnzimmer. Wir haben keine einzige Fliese. (Oona Horx-Strathern)<\/p>\n<p>&#8211; Die \u00dcberg\u00e4nge zwischen den von Menschen gemachten Dingen und der Natur werden flie\u00dfend geworden sein, die Geb\u00e4ude werden eher generiert als konstruiert, ihr semi-organisches Material wird erzeugt aus einer ausgekl\u00fcgelt designten DNA, \u00e4hnlich einem technologisch konstruierten Korallenriff. Alles Gebaute wird in Bewegung sein und sich periodisch selbst erneuern. H\u00e4user werden Sonnenenergie umsetzen, wie die Bl\u00e4tter der B\u00e4ume es schon machen. (Sou Fujimoto Architects)<\/p>\n<p>&#8211; Die Anordnung der Geb\u00e4ude ist so gestaltet, dass ein dorf\u00e4hnlicher Charakter mit H\u00f6fen, Pl\u00e4tzen, Gassen und vielen Gr\u00fcnfl\u00e4chen entsteht. Ein Gemeinschaftsraum f\u00fcr Feste, Konzerte, Vortr\u00e4ge, Unterricht usw. soll die Kommunikation der Bewohner untereinander f\u00f6rdern. Eine leerstehende Gastwohnung ist f\u00fcr Besucher eingeplant. (aktuelles Bauprojekt von 30 privaten Bauherren in Wien)<\/p>\n<p>Wir werden uns sicher noch wundern!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Steigender Wohlstand und exzessiver Ressourcenverbrauch l\u00f6sen Debatten nicht nur \u00fcber verantwortbare Lebensqualit\u00e4t aus, sondern auch \u00fcber L\u00f6sungsans\u00e4tze sowie Handlungsfelder. Die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit, B\u00fcro und Wohnung, Wissens- und Unterhaltungsgesellschaft werden durchl\u00e4ssig. 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